Le Père
André ist nicht mehr ganz jung und zeigt erste Anzeichen einer geistigen Verfall. Das veranlasst seine Tochter Anne, ihm vorzuschlagen, in die große Wohnung zu ziehen, die sie gemeinsam mit ihrem Mann bewohnt. Sie glaubt, so ihrem Vater helfen zu können, den sie so sehr geliebt hat und der sie immer noch zum Lachen bringt. Doch die Dinge laufen nicht ganz wie geplant: Der Mann, der bei ihr einzieht, entpuppt sich als erstaunlicher, schillernder Charakter, der keineswegs bereit ist, seine Unabhängigkeit aufzugeben... Zwischen Wutausbrüchen und Ratlosigkeit verliert er nach und nach den Verstand und verfällt unter dem tränenverschleierten Blick seiner Tochter in einen kindlichen Zustand. Man findet sich nicht so leicht damit ab, eines Tages das Kind unserer Kinder zu werden.
Ein bewegendes Stück! Ein großartiger Theatermoment.