Exposition "Chemins Aimants"
Diese Ausstellung erforscht den Weg als eine Geografie der Momente und nicht als eine lineare Trajektorie. Die Ausstellung setzt zwei Bildregime in Spannung zueinander: die Gravur und die Fotomontage. Die erste beschreibt die Spur, den Abdruck, die Wiederholung. Die zweite organisiert die Kollision von Fragmenten, überlagert Räume und lässt heterogene Welten nebeneinander existieren. Aus dieser Dualität entsteht eine Sprache des Vielfachen: doppelte Bilder, Variationen, Bedeutungsverschiebungen. Jedes Werk wirkt wie ein subjektiver Meilenstein, der mit vorläufigen Überzeugungen verbunden ist, die den Blick lenken. Diese Überzeugungen schaffen poröse Welten, die sich gegenseitig anziehen oder abstoßen, sich widersprechen oder befruchten können. Der Begriff "Magnet" fasst diese Dynamik zusammen: einfühlsame Blicke auf die eigenen Entscheidungen, ob sie nun richtig oder falsch sind...