Concert: Cordes sensibles par l'OSPB
Zwischen verschiedenen Formen der Melancholie nimmt uns das Streichorchester mit auf eine Reise zwischen zurückgehaltenem Schmerz, Bedauern, Romantik, aber auch hin zu jener seltsamen Schönheit, die manchmal aus der Dunkelheit entsteht. Von der dämmerungsartigen Nostalgie Gustav Mahlers bis hin zu den herzzerreißenden Ausbrüchen von Karl Amadeus Hartmann ist die Musik eine Stimme, die fähig ist,
das Unaussprechliche auszudrücken. Die Geige von Marina Behereche durchquert diese Landschaft,
zwischen Klage und Widerstand.
%C0 Dieser Ernsthaftigkeit entspricht dann ein weiteres leidenschaftliches Gesicht: das der Erinnerungen, der Schatten und der Träume. Die Freudentränen von Edward Elgar treffen auf die prächtigen Klangfarben von Franz Schreker, bevor die hypnotische Energie von Wojciech Kilar – dem Komponisten von
„Dracula“ von F. Coppola – uns in einem letzten Schwung, einem letzten