Route N° 5 - Col d'Ahusquy
Der Aufstieg zum Col d'Ahusquy (Ibarburia) ist eine Alternative zu den berühmten Pässen der Umgebung und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Er ist kurz und intensiv, aber aufgrund seines Verlaufs und seiner Perspektiven auch äußerst ästhetisch. Von einem Dorfkern zu den Sommerweiden, ein Konzentrat des Soule auf 800 m Höhenunterschied
Der Col d'Ahusquy bietet sich als Alternativroute an, wenn der Aubisque und der Marie-Blanque überlaufen sind. Aber Alternative bedeutet nicht gleich zweite Wahl. Zwar erfordern die durchschnittlichen Steigungen von 5 % nicht den Gebrauch von Drogen, aber die kurzen Abschnitte mit 12 % verlangen eine gute körperliche Verfassung. Die Route führt durch ruhige souletinische Dörfer, bevor sie auf die Sommerweiden gelangt, wo Kühe, Pferde und Schafe frei weiden. Die schmale, wenig befahrene Straße verläuft in schönen Kurven und überquert einen ersten Pass auf 832 m Höhe. Es folgt eine erfrischende Übergangsabfahrt, bevor der letzte Anstieg beginnt. Auf dem 948 m hohen Ahusquy-Pass (Ibarburia) gibt es keine jubelnden Menschenmassen oder Horden von Radtouristen, sondern eine Orientierungstafel, die dazu einlädt, die herrliche Aussicht auf die umliegenden Gipfel zu genießen.